Langzeit-Sauerstoffgabe: Subjektiv empfundene Luftnot hat nichts mit Oxigenierung zu tun

Autor: Manuela Arand

Tief durchatmen – bei einer Dyspnoe reicht meist schon ein einfacher Handventilator, um die Atmung wieder in Schwung zu kriegen. © fotolia/estradaanton

Rege Diskussionen ranken sich um die Sauerstoff-Langzeittherapie: Schadet sie manchen Patienten mehr, als sie nutzt? Bei wem lohnt diese teure Behandlung?

Nach Überzeugung von Professor Dr. Rainer Willy Hauck sind von einer O2-Überversorgung keine gravierenden medizinischen Folgen für die Patienten zu erwarten. „Wenn einem Patienten Sauerstoff zu Unrecht vorenthalten wird, sieht es schon anders aus“, sagte der Chef der Pneumologie an den Kreiskliniken Altötting-Burghausen. Natürlich seien auch wirtschaftliche Überlegungen zu berücksichtigen, deshalb müsse die Indikation zur Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT) sorgfältig gestellt und ggf. überprüft werden.

Exazerbationen und Krankenhausaufenthalte könnten durch sie verhindert und sogar das Leben könnte verlängert werden. Erhält ein Patient trotz gegebener Indikation keinen Sauerstoff, reichen...

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