Laparoskopische Herdsanierung bringt nichts

Autor: vgl

Nur bei manifesten, pelvinen Adhäsionen lohnt sich bei einer Sterilitätspatientin mit Endometriose die Laparoskopie. Die alleinige Koagulation von Endometrioseherden erhöht dagegen die Schwangerschaftschancen dieser Frauen nicht.

Dies gilt auch für konsekutive IVF-Versuche: Diese haben keine schlechteren Erfolgsaussichten, wenn die Endometrioseherde zuvor nicht laparoskopisch saniert wurden. Es sei denn, es bestanden Verwachsungen mit Indikation zur pelviskopischen Adhäsiolyse.

Kann die Tube das Ei nicht fangen?

Es sind wahrscheinlich "nur" gestörte Ei-Auffangmechanismen bei tubarer Sterilität sowie immunologisch-biochemische Faktoren im Tubenperitoneum und in der peritubaren Flüssigkeit, welche die Fertilität bei Endometriose einschränken. Auch multiple Endometrioseherde bei milden bis mäßigen AFS-Stadien bleiben dann ohne Einfluss, ihre Koagulation allein erhöht also nicht die Schwangerschaftschance. Therapeutisch...

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