Legasthenie muss einer Karriere nicht im Weg stehen

Autor: Eric Hofstiepel

Jedes Kind macht zu Beginn seiner Schulkarriere Schreibfehler. Wenn Ihr Kind aber auffallend mehr Fehler macht als andere, sollten Sie sich mit dem Thema Lese- und Schreibschwäche beschäftigen. Die Veranlagung für Legasthenie, auch Dyslexie genannt, ist in erster Linie vererbt. Umweltfaktoren und Übung spielen aber auch eine große Rolle.

Der kleine John sitzt verkrampft über seinen Hausaufgaben. Er erkennt die Worte nicht wieder und muss sie Buchstabe für Buchstabe zusammensetzen. Er ist intelligent, hat immer die Schule besucht und die Sprachtherapeuten stehen in den Fünfzigerjahren vor einem Rätsel. Als er nach unzähligen Sitzungen immer noch nicht den Unterschied zwischen den Worten Allegorie und Allergie erkennt, wird John dem Schulpsychiater übergeben.

Der kleine John heißt Irving

Der kleine John heißt mit Nachnamen Irving und ist heute ein international bekannter Bestsellerautor. „Natürlich war meine Legasthenie dafür [für die Rechtschreibschwäche] verantwortlich, aber da es diese Diagnose Ende der fünfziger und Anfang...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.