Legionellen tummeln sich zunehmend in unseren Häusern

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Das gram-negative Stäbchenbakterium Legionella pneumophila in einer kolorierten elektronenmikroskopischen Aufnahme. Das gram-negative Stäbchenbakterium Legionella pneumophila in einer kolorierten elektronenmikroskopischen Aufnahme. © Science Photo Library/CDC

Trockener Husten, Fieber und Luftnot: Das kommt Ihnen bekannt vor? Klar, momentan ist vor allem an eine Coronainfektion zu denken. Experten haben jedoch auch die Legionellose auf dem Schirm. Sie präsentiert sich ganz ähnlich und wird immer häufiger.

Dank menschlicher Baukunst hat das im Inneren von Amöben und im Erdboden lebende Bakterium Legionella pneumophila schon lange neue, günstige Biotope gefunden: Warmwasserleitungen, Bäder und Klimaanlagen. Diese bieten ihm neben ausreichend Wasser die für die Vermehrung notwendigen Temperaturen zwischen 25 und 40 Grad Celsius. Außerdem trotzt der Erreger durch seinen Aufenthalt in den Amöben gängigen Mitteln zur Wasserdesinfektion.

Die orale Legionellenaufnahme z.B. durch Trinkwasser ist für den Menschen ungefährlich. Gelangen die Keime allerdings via Nebeltröpfchen in die Lunge, können vor allem vorbelastete ältere sowie immunsupprimierte Menschen mit einer Pneumonie reagieren....

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