Leistungsfähigkeit trotz chronischer Aortengraftinfektion wieder erreichbar

Autor: Dr. Sascha Bock

Im Blut tummelten sich Bakterien. Im Blut tummelten sich Bakterien. © SciePro – stock.adobe.com

Etwa jeder Fünfte mit einer Aortengraftinfektion stirbt. Trotz der Odyssee, die ein Patient durchleben musste, ging es für ihn aber halbwegs glimpflich aus. Die Gefäßprothese blieb drin. Dafür musste ein Teil des Ösophagus raus und der Mann nimmt nun dauerhaft Antibiotika ein.

Nachdem man es drei Jahre lang mit einer konservativen Strategie probiert hatte, wurde ein 50-Jähriger schließlich doch mit einer Gefäßprothese versorgt. Der Mann litt unter einer Non-A-non-B-Dissektion – einer Dissektion von Aortenbogen und Aorta descendens ohne Befall der Aorta ascendens. Ein Wurzel- und kompletter Bogenersatz mittels Frozen-Elephant-Trunk sollte Abhilfe schaffen und u.a. die progredienten, immobilisierenden Rückenschmerzen des Patienten lindern.

Sieben Monate nach dem Eingriff kam es jedoch zu einer Komplikation, die nur 1–2 % der Operierten entwickeln: einer Aortengraftinfektion. Im Blut tummelten sich Streptococcus constellatus und Aggregatibacter aphrophilus. Auf...

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