Leistungspflicht der Kasse bei lebensbedrohlicher Erkrankung

Autor: Anke Thomas, Foto: thinkstock

Auch ein nicht zugelassenes Medikament kann unter Umständen verordnungsfähig sein.

Leidet ein Patient an einer lebensbedrohlichen Erkrankung und ein nicht zugelassenes Medikament verspricht Aussicht auf Erfolg, muss die Krankenkasse die Kosten übernehmen. Zumindest gilt das dann, wenn keine alternativen Behandlungsmethoden zur Verfügung stehen bzw. andere Therapien fehlgeschlagen sind. Das hat das Bay­erische Landessozialgericht im Eilverfahren entschieden.

Der Patient war an einem bösartigen Gehirntumor erkrankt. Die Kasse lehnte die Übernahme der Kosten für ein nicht zugelassenes Medikament ab, dass vom Arzt empfohlen worden war. Die Richter entschieden zugunsten des Patienten.

Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 8.4.2013, Az.: L 5 KR 102/13 B ER

Quelle:...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.