Lichttherapie wirkt auch gegen Schizophrenie

Autor: Maria Weiß

Die Lichttherapie in den dunklen Wintermonaten ist bei der saisonalen Depression gut etabliert. Aber auch bei anderen psychischen Erkrankungen scheint es vorteilhaft, die Patienten aus dem Dunkeln zu holen.

Bei der saisonalen Depression wirkt vor allem Blaulicht mit einer Wellenlänge von 460 nm. Im Tageslicht ist dessen Anteil relativ groß – in der herkömmlichen Glühbirne dagegen eher gering, erläuterte Professor Dr. Jürgen Staedt von der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Vivantes Klinikum Spandau, Berlin. Man braucht also spezielle Lampen mit hoher Lichtintensität und hohem Blauanteil, um Depressionen wirkungsvoll zu bekämpfen, ergänzte der Kollege auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psych­iatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde.

Am besten gleich die Praxis aufrüsten

In Berlin-Spandau wurde der Umzug der Psychiatrie in ein anderes Gebäude genutzt,...

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