Linsen-Tasten bessert Sudeck

Autor: lia

Über die Hälfte der Patienten, die nach einer

Knochenfraktur das chronische regionale Schmerzsyndrom entwickeln, sind zeitlebens beeinträchtigt, manche nie wieder arbeitsfähig. Jetzt versuchen Experten das Schmerzgedächtnis neu zu programmieren, um die Nervenschmerzen zu vertreiben.

 

Viele Patienten leiden nach einem Knochenbruch an quälenden, kaum zu beeinflussenden Schmerzen, Berührungsempfindlichkeit, Schwellungen und gestörter Feinmotorik. Eine Ursache dieses chronischen regionalen Schmerz-syndroms (CRPS), früher als M. Sudeck bezeichnet, scheint die Fehlprogrammierung des Gehirns zu sein. Das zentrale Nervensystem widmet sich dabei vor allem der Schmerzwahrnehmung und verlernt andere Fähigkeiten, etwa Gefühlssinn und Beweglichkeit.

Dieser Prozess lässt sich offenbar umkehren. Ein Expertenteam von den BG-Kliniken Bergmannsheil berichtet in den „Annals of Neurology“ über eine sechsmonatige Verhaltenstherapie, mit der das Fühlen schrittweise neu erlernt wird: durch...

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