Lösen Arznei-Rabatte ein Verordnungschaos aus?

Autor: khb

Bei der Behandlung von GKV-versicherten Typ-2-Diabetikern mit kurz wirksamen Insulin-Analoga droht Ärzten und Patienten ein Verordnungs- und Erstattungschaos. Ärzte und Krankenkassen sind noch ratlos, wie sie Informationsdefizite sicher und zeitnah ausschließen können.

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 18. Juli über den Er-stattungsausschluss der Analoga bei Typ-2-Diabetes im Grundsatz ge-billigt. G-BA-Begründung, die sich auf eine – allerdings umstrittene – Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) stützt: Insulin-Analoga seien „unwirt-schaftlich“, weil sie ohne nachgewiesenen Zusatznutzen mindestens ein Viertel mehr kosteten als Humaninsuline. Eine entsprechende Änderung der Arzneimittel-Richtlinien (AMR) kann nun in diesen Tagen nach Veröffentlichung im „Bundesanzeiger“ in Kraft treten.

Zuvor musste der Bundesausschuss auf Weisung des...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.