Madenwürmer & Co.: Tipps für Ihre Diagnostik und Therapie

Autor: Birgit Maronde Foto: thinkstock

Stuhluntersuchung, Immundiagnostik, Tesafilmpräparat – wann nutzen Sie welche diagnostische Methode zum Aufspüren einer Wurminfektion? Wie bewerten Sie eine Eosinophilie? Und wie behandeln Sie z.B. eine rezidivierende Madenwurminfektion?

Bei einem 10-jährigen Jungen ist seit zwei Jahren ein Madenwurmbefall bekannt. Wiederholt hat er Antihelminthika bekommen, mal wurden Familienangehörige mitbehandelt und mal auch nicht. Was ist in solch einem Fall zu tun?, fragte Professor Dr. Ralf Bialek vom MVZ Labor Dr. Krause und Kollegen in Kiel.

Anale Madenwurm-Eier mit Tesafilm nachweisen

Zunächst einmal muss die Diagnose überprüft werden. Madenwürmer krabbeln nachts aus dem Anus und legen perianal ihre Eier ab. Diese lassen sich mittels perianalem Tesafilmabklatschpräparat nachweisen – nicht aber im Stuhl!, erinnerte der Kollege. Darin wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Madenwurmeier finden, die entsprechende Diagnostik ist...

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