Malaria frisst Senioren

Autor: ara

Wer älter ist als 60 Jahre, hat schlechte Karten, wenn ihn die Malaria erwischt. Sein Sterberisiko ist deutlich erhöht, ebenso die Wahrscheinlichkeit, dass zerebrale Komplikationen auftreten. Penible Prophylaxe ist darum besonders wichtig.

Wissenschaftler haben die Daten von allen knapp 1200 europäischen Patienten analysiert, bei denen zwischen 1999 und 2002 eine Malaria tropica diagnostiziert wurde. Patienten, die aus einem Malaria-Endemiegebiet stammen und möglicherweise teilimmun sind, hat man aus der Analyse ausgeschlossen. Das Risiko für Komplikationen aller Art nimmt offenbar parallel zum Alter des Patienten zu, und das nicht erst jenseits der Rentengrenze, berichtete Dr. Nikolai Mühlberger vom Münchner Tropeninstitut beim 7. Kongress für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin. So steigt das Sterberisiko pro Dekade um 60 % und ist bei über 60-Jährigen sechsmal so hoch wie bei jüngeren Patienten. Dem selben Trend folgen,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.