Malaria sogar im Hochgebirge

Autor: Dr. Manuela Arand Foto: thinkstock

Vorbei die Zeit, als Ärzte Tropenurlaubern einfach anhand der WHO-Karte das passende Medikament zur Malariaprophylaxe verordnen und sie losreisen lassen konnte. Moderne Malariaprophylaxe erfordert ein differenzierteres Wissen.

 

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat in Sachen Malaria Gutes zu berichten: Zwar hat sich an der Verbreitung der Plasmodien (Parasiten) nicht viel geändert, aber die Fallzahlen sind in 38 Ländern – darunter auch neun Länder südlich der Sahara – um über 50 % gesunken und in weiteren fünf asiatischen Ländern immerhin um 25 bis 50 %.

Bis 2500 m muss man mit Plasmodien rechnen

Mittlerweile wird für viele Länder keine Chemoprophylaxe mehr empfohlen, sondern nur Mückenschutz – der sollte allerdings immer angestrebt werden – und eine Standby-Medikation, die allerdings eine ärztliche Diagnostik und Behandlung nicht ersetzen kann. Sie hilft nur die Zeit zu überbrücken, bis ein Patient mit...

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