Mamille bestrahlen verhindert Brüste

Autor: CG

Wenn Männer wegen eines Prostatakarzinoms eine antiandrogene Therapie erhalten, kommt es in über 90 % zur Gynäkomastie.

Diese verursacht nicht nur oft Schmerzen und Spannungsgefühl, sondern sorgt auch für starke psychische Belastung. Die prophylaktische Bestrahlung der Mamillenregion kann hier Abhilfe schaffen.

Appliziert werden in der Regel Gesamtdosen zwischen zwölf und 14 Gy an vier aufeinander folgenden Tagen, erklärte Professor Dr. Wolfgang Hoffmann von der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie, Städtisches Klinikum Braunschweig, gegenüber Medical Tribune. In einer Studie an 104 Patienten bewirkte die prophylaktische Radiatio vor Hormontherapie, dass 45 % des Kollektivs beschwerdefrei blieben, 45 % entwickelten eine leichte Gynäkomastie mit kaum sichtbarer, zentraler subareolärer Vergrößerung...

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