Mangelernährt im Krankenhaus

Autor: Stefanie Kronenberger

Zumindest einige deutsche Kliniken achten zu wenig auf die Ernährung ihrer Patienten: Eine Studie deckte vor allem bei Krebspatienten Mängel auf, die sich allerdings durch angepasste Mahlzeiten beheben ließen.

Annähernd jeder vierte Patient auf internistischen Stationen im Krankenhaus ist womöglich mangelernährt, von den krebskranken sogar jeder zweite. Zu diesem besorgniserregenden Ergebnis kam eine Studie am Diakoniekrankenhaus Mannheim und am Klinikum der Stadt Ludwigshafen, wie das Autorenteam um Anika Rosenbaum in der Fachzeitschrift Aktuelle Ernährungsmedizin (2007, 32: 181-184) berichtet.

Über 300 der 1300 Teilnehmer der Studie waren ungenügend ernährt. Von den Patienten mit einer gutartigen Erkrankung war etwa jeder sechste betroffen, von denjenigen mit bösartigen Tumorerkrankungen mehr als die Hälfte.

Dieser Zustand besserte sich nach einer Umstellung auf Mahlzeiten, die an die jeweiligen...

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