Massive Jobverluste in Praxen und Kliniken

Autor: khb

Die „Beschäftigung im Gesundheitswesen stagniert“, verharmlost das Statistische Bundesamt über den angeblichen „Job-Motor Gesundheitswesen“. Tatsächlich ist das Arbeitsvolumen – gemessen an der auf Vollzeitkräfte umgerechneten Beschäftigung – seit 1997 um über 1,7 % geschrumpft.

Foto:ArbeitsplätzeGenährt wird die Illusion vom „Beschäftigungs-Motor“ nur durch das Zählen von Köpfen. Tatsächlich arbeiteten nach Angaben der Wiesbadener Statistiker im Jahre 2004 4,229 Mio. Menschen im deutschen Gesundheitswesen – rund 122.000 Personen mehr als sieben Jahre zuvor. Aber mehr als jemals zuvor arbeiten in Teilzeit. Umgerechnet auf Vollzeitbeschäftigung ging es per saldo bergab – auf zuletzt 3,248 Mio. Jobs. Lediglich in den Jahren 2001 bis 2003 ist das daran zu messende Arbeitsvolumen im Gesundheitswesen geringfügig angewachsen (siehe auch Tabelle).

Nur Pflege legt zu

Ein Blick auf die vollzeitäquivalente Beschäftigung in den verschiedenen Versorgungsbereichen offenbart, dass einzig die...

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