Medikamenten-Allergie? So klären Sie ab!

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: Prof. Brockow

Ein Prostatapatient erhält vor der geplanten Drüsenresektion eine Cefuroxim-Prophylaxe. Minuten später entwickelt er eine Urtikaria sowie Brustschmerzen und Luftnot. Die Kollegen diagnostizieren einen ST-Hebungsinfarkt. Was war der Auslöser?

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Arzneimittel-Überempfindlichkeit zwei Typen: Sofortreaktionen machen sich innerhalb von sechs Stunden mit Flush, Urtikaria, Angio­ödem oder Anaphylaxie bemerkbar. Für eine Anaphylaxie müssen mindestens zwei von vier Organsystemen (Haut, Atemwege, Kreislauf und Gastrointestinaltrakt) betroffen sein, erinnerte Professor Dr. Knut Brockow, Universitätsklinik München. Aufgrund der anaphylaxiebedingten Minderdurchblutung kann es bei vorbestehender KHK – wie im o.g. Beispiel – zum Infarkt kommen.

Spätreaktion kann nach Tagen oder Wochen auftreten

Spätreaktionen manifestieren sich nach mehr als sechs Stunden, können aber auch Tage und Wochen auf sich warten...

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