Medikamenten-Test per Chip

Autor: mt

Intaktes Nervengewebe störungsfrei beobachten und Einblicke in Lern- und Speicherprozesse von Neuronen bekommen - all dies kann bereits heute ein sog. Neurochip leisten.

Der Neurochip besteht aus einem industrieüblichen Chip, auf den Nervengewebe aufgebracht wurde. Dieses interagiert mit seiner Auflagefläche über elektrische Impulse, erklärte Professor Dr. Peter Fromherz vom Max-Planck-Institut für Biochemie in München.

Nervenzelle unter Beobachtung

In allen Details lässt sich die Kommunikation einer nur zehn bis 50 Tausendstelmillimeter großen Nervenzelle beobachten. Die von der Zelle ausgesendeten elektrischen Signale sind bis zu fünf Millivolt stark. Pro Sekunde kann der Chip bis zu 2000 von ihnen aufzeichnen und im zeitlichen Ablauf als farbiges Gesamtbild wiedergeben.

Experimentell wurde bereits gezeigt, dass man Gehirnschnitte auf dem neuen Neurochip...

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