Mehr HIV-Infektionen in Deutschland

Autor: Marlies Michaelis

Noch keine Entwarnung in Sachen Aids: Im ersten Halbjahr 2007 stieg die Zahl der mit HIV-Infizierten gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres an. Das Robert Koch Institut fordert, die vorbeugenden Maßnahmen weiterhin beizubehalten.

Aids bleibt auch in Deutschland eine präsente Krankheit - denn die Zahl der HIV-Infektionen stieg im ersten Halbjahr 2007 um neun Prozent gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres an. Das meldete das Robert Koch Institut (RKI) in seinem HIV/Aids-Halbjahresbericht.

Zwei Drittel der 1334 neu Infizierten sind homosexuelle Männer, in diesem Kreis stieg die Zahl der Neuinfektionen um fünf Prozent an. Doch immerhin jeder fünfte ist heterosexuell und kommt aus keinem der besonders gefährdeten Regionen. Für Frauen zeichnet sich ein weiterer Rückgang ab: Mit 14,5 Prozent der Neuinfektionen war ihr Anteil so gering wie noch nie zuvor seit Einführung der genaueren Erfassung im Jahr 1993.

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