Mehr Strahlen durch Fallpauschalen?

Autor: uka

Die medizinische Strahlenbelastung der Einwohner Deutschlands hat in den letzten Jahren zugenommen. Durch den Kostendruck im Gesundheitswesen könnte sie noch weiter steigen.

 

Hier zu Lande erfolgen 148 Millionen Röntgenanwendungen pro Jahr – das sind 1,8 pro Kopf. Im Jahr 2001 bekam jeder Einwohner dabei umgerechnet eine Strahlenbelastung von 1,8 mSv ab. 1996 waren es noch 1,6 mSv. Zu erklären ist diese Steigerung bei leichtem Rückgang konventioneller Röntgenuntersuchungen nur durch die Zunahme der strahlungsintensiven computertomographischen Bildgebung.

CT verursacht Hälfte der Belastung
Innerhalb der fünf Jahre wurden 50 % mehr CTs gemacht, ihr Anteil an der strahlenden Bildgebung stieg von 4 auf 6 %. Und ihr kollektiver Dosisbeitrag ist enorm. Er lag 2001 bei rund 46 %, 1996 waren es noch 37 %. Ohne die vielen CTs wäre die effektive Dosis pro Einwohner sogar...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.