Mikroalbuminurie und GFR verraten die schlimmsten Herzrisiko-Kandidaten

Nutzen Sie die Niere als diagnostisches Fenster, um kardiovaskuläre Risiken abzuschätzen: Achten Sie verstärkt auf Mikroalbumin-urien und die GFR, appellierte der Nephrologe Professor Galle beim Praxis Update.

Die Mikroalbuminurie kommt viel häufiger vor als angenommen: 8 bis 10 % der Bevölkerung zeigen diesen Befund, wie aus repräsentativen Stichproben hervorgeht. Werden Risikokollektive, etwa Hypertoniker oder Diabetiker, herangezogen, steigt die Prävalenz auf 20 bis 40 %, so Professor Dr. Jan-Christoph Galle von der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren am Klinikum Lüdenscheid. Grundsätzlich kann sich klinisch hinter einer Mikroalbuminurie dreierlei verbergen:

  • ein Begleit- oder Leitsymptom von Nierenerkrankungen,
  • ein Progressionsfaktor von Nierenleiden und
  • ein Risikofaktor bzw. Indikator für kardiovaskuläre Erkrankungen.

Definitionsgemäß liegt eine Mikroalbuminurie vor, wenn 20 bis 200 mg...

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