Mit dem Deo Frostbeule gesprüht

Autor: Birgit Maronde Foto: thinkstock

Eine Mutprobe sollte es sein: Aus kürzester Entfernung sprühte sich die 14-Jährige Deospray auf die rechte Hand – 15 Sekunden lang. Die Folge: Eine schmerzhafte Frostbeule!

Ein Bekannter des Mädchens wollte nicht glauben, dass die dunklen Verfärbungen am Handrücken von dem Deospray stammten und wiederholte den Versuch bei sich selbst. Aber auch er zahlte Lehrgeld mit einem scharf abgegrenzten 3 x 2 cm großem Erythem, das einer Erfrierung 1. Grades entsprach.

Experiment beweist den „Tathergang“

Nachts wurden die Frostbeulen beider Patienten mit topischen Stero­iden behandelt und mit einem Wundverband abgedeckt. Tagsüber sollten die beiden Deo-Opfer für einen ausreichenden UV-Schutz sorgen. Nach einigen Wochen Behandlung erinnerte bei dem Mädchen immer noch eine Hypopigmentierung, bei dem 45-Jährigen dagegen eine Hyperpigmentierung an die Hautverletzung.


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