Mit Informationssystemen Risiken minimieren

Autor: AT

Hausärzten stehen bei der Verordnung etwa 65.000 Arzneimittel zur Auswahl, die Hauslisten von Kliniken umfassen „nur“ ca. 3000 Medikamente. Wird ein Patient ins Krankenhaus eingeliefert, ist eine Medikamentenumstellung meist unumgänglich. Der nächste Wechsel folgt nach der Entlassung. Immer auch ein Risiko für den Patienten. Elektronische Arzneimittelinformationssysteme könnten die Risiken deutlich minimieren, weiß Professor Dr. Walter E. Haefeli, Universitätsklinik Heidelberg.

Ob Überdosierung, Unterdosierung oder vorhandene Nierenfunktionsstörungen – jede Medikamentenumstellung bedeutet für den Patienten auch immer ein gewisses Risiko. Und diesem Risiko ist der Patient sowohl bei der Einlieferung in die Klinik als auch nach der Entlassung regelmäßig ausgesetzt. Probleme bereiten außerdem die unterschiedlichen wirtschaftlichen Zwänge, denen Hausärzte und Kliniken ausgesetzt sind. Bei geplanten Einlieferungen ins Krankenhaus informieren Hausärzte zwar durchaus über die Arzneimittel, die der Patient regelmäßig einnimmt (sofern diese bekannt sind), nicht immer kommen die Informationen aber auch an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit an, so Prof. Haefeli auf dem...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.