Mit Kernspin auf Tumorjagd

Autor: Fabian Seyfried

Die Mammographie kann einpacken: Eine Magnetresonanztomographie findet Brustkrebs deutlich zuverlässiger. Sie ist allerdings auch teurer. Experten der Uni Bonn empfehlen die MRT daher vorrangig für Risikopatientinnen.

Frauen mit einseitigem Brustkrebs sind gestraft genug. Doch jede zehnte Patientin trifft es noch schlimmer: In der zweiten Brust entwickeln sich nach einiger Zeit ebenfalls Tumore. Eine vorsorgliche Entfernung der gesunden Brust, wie sie manche Frauen wünschen, ist jedoch selten nötig, wie Forscher aus den USA und Deutschland heraus fanden. In der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine berichten sie, dass eine Magnetresonanztomographie (MRT) äußerst zuverlässig auch kleinste Tumore entdecken kann (NEJM 2007, 356: 1295-1303).

Fanden die Mediziner in der MRT keinen Tumor, war die Brust mit fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit tatsächlich krebsfrei. Im Vergleich schnitt die...

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