Mit NSAR gegen Brustkrebs

Autor: Dr. Stefanie Kronenberger; Foto: fotolia, Sven Baehren

Bei übergewichtigen Patientinnen mit hormonsensitivem Mamma-Ca scheinen NSAR einen positiven Effekt auf die Rückfallrate zu haben. Scheinbar interagieren die Medikamente mit dem Rezeptor.

Wenn übergewichtige oder adipöse Frauen mit hormonsensitivem Brustkrebs NSAR einnehmen, verringern sie das Risiko für ein Rezidiv um mehr als die Hälfte. US-Forscher begründen dies mit der Hemmung der COX-2-Aktivität und dem Einfluss auf den Östrogenrezeptor (ERα).

In eine texanische Studie gingen die Daten von 440 Patientinnen mit invasivem ER-positivem Mammakarzinom ein. Die Forscher fanden bei den Frauen mit einem BMI über 30 kg/m2 eine um 52 % verringerte Rate an Rezidiven, wenn sie ASS oder andere, klassische NSAR eingenommen hatten. Außerdem errechnete man statistisch einen um 28 Tage verlängerten Zeitraum bis zu einem Rückfall.

NSAR beeinflussen Östrogenrezeptoren

Die Forscher...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.