Mit Panthenol billiger?

Frage von Dr. Walter Bachmann,
Facharzt für Innere Medizin,
Neunkirchen:

Im Kontext zu Ihrem Beitrag "Hautkrebs-Screening - Creme gibt Alarm", MT 6/00, S. 15, möchte ich eine eigene Beobachtung nicht unerwähnt lassen: Wurde ein histologisch gesichertes superfizielles Basaliom mit einer Panthenolsalbe behandelt, so zeigte sich statt des erwarteten "Heileffektes" eine akut-subakute Entzündungsreaktion. Wurden ähnliche Beobachtungen vielleicht auch bei anderen Hauttumoren gemacht, und könnte man Panthenolzubereitungen vielleicht als (preiswerte) Diagnostika einsetzen?

Antwort von Professor Dr. H. Meffert,
Abteilung Photodermatologie,
Dermatologische Klinik,
Universitätsklinikum Charité, Berlin:

Medical Tribune berichtete über Untersuchungen schottischer Wissenschaftler. Diese hatten eine spezielle Kamera entwickelt und konnten damit Hautkrebs mit einem Durchmesser von mehr als einem Millimeter mittels Farbmessung lokalisieren.

Die den Krebs anzeigende Färbung entsteht im Verlauf einer Prozedur, die unter der Bezeichnung Photodynamische Diagnostik (PDD) seit Jahren von Hautärzten praktiziert wird. Dazu wird zunächst eine 5-Aminolävulinsäure (ALA) enthaltende Salbe auf die Haut gebracht. ALA stimuliert die Synthese des Photosensibilisators Protoporphyrin...

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