Mobbing: Schlagen, verhöhnen und verleumden via Web

Autor: Dr. Carola Gessner

Wenn Jugendliche einander fertigmachen, gibt es Täter, Opfer und Opfer-Täter. Zu welcher Gruppe jemand gehört, hängt u.a. davon ab, wie nett die Eltern sind und ob sie teures PC- und Handy-Equipment finanzieren.

Nur wer genau darüber Bescheid weiß, was unter Schülern an Gemeinheiten abgeht, kann auch vorbeugend eingreifen, sagten sich nord-
amerikanische Wissenschaftler und starteten eine Befragung an mehr als 7000 Teenagern.

Diese mussten zu vier verschiedenen Formen von „Bullying“ (s. u.) Stellung nehmen und sich dabei als Täter oder Opfer einordnen. Zudem wurden Fragen über Herkunft und Sozialstatus sowie über Beziehungen zu Eltern und Freunden gestellt.

Jeder Zweite ist in Quälereien verwickelt

Ein bemerkenswertes Ergebnis war, dass es neben den klassischen Gruppen „Täter“ und „Opfer“ eine recht große dritte Gruppe von Seitenwechslern gibt: Drangsalierte junge Leute, die durchaus auch zu...

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