Mücken und Fische im Auge

Autor: Dr. Michael Brendler

Trotz Laser- und OP-Option lieber abwarten, bis die „Tierchen“ von allein verschwinden. © Kaden Verlag, Heidelberg

Floaters, die durchs Gesichtsfeld schwimmen, sieht spätestens im höheren Alter die Mehrzahl der Menschen. Meist sind sie kein Anlass, sich Sorgen zu machen. Aber es gibt auch Ausnahmen.

Mouches volantes – fliegende Mücken – nennen Augen­ärzte fast schon poetisch dieses Krankheitsbild. Was schon andeutet, dass meist nichts Ernstes dahintersteckt. Mit dem Fortschreiten der Lebensjahre trennen sich Kollagen und Hyaluronsäure voneinander, die zusammen mit Wasser das transparente Gel im Glaskörper des Auges bilden. Dies führt zu einer Aggregation und oft auch zur Verklumpung von Kollagenfibrillen, die dann von den Patienten meist als fadenförmige, fliegenähnliche oder an ein Spinnennetz erinnernde, semi­transparente graue Gebilde wahrgenommen werden.

Vor hellem Hintergrund wie einem weißen Blatt Papier oder einem strahlend blauen Himmel seien sie oft besonders deutlich zu...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.