Mund-zu-Mund Beatmung muss nicht sein

Autor: abr

Bereits vergangenes Jahr besagte eine japanische Studie: Der Verzicht auf die Mund-zu-Mund-Beatmung durch Laien bei der Wiederbelebung schadet nicht. Diese Theorie bekommt durch zwei aktuelle Publikationen neue Nahrung.

Viele Menschen ekeln sich vor der Atemspende oder fürchten ansteckende Krankheiten. Jetzt können sie aufatmen: Neue Untersuchungen bestätigen, dass die Beatmung vor dem Eintreffen der Profis das Überleben der Patienten kaum beeinflusst. Schon im März 2007 verblüfften die Ergebnisse einer japanischen Studie, nach denen eine Laienreanimation ohne Atemspende teilweise bessere Resultate brachte als die Wiederbelebung mit Mund-zu-Mund-Beatmung.

Doch Notfallmediziner blieben skeptisch. Zwei aktuelle Veröffentlichungen könnten die Zweifel verringern. Leif Svensson1 von der kardiologischen Abteilung des Stockholm Prehospital Centre überprüfte mehr als 11.000 Laienreanimationen. Jeder zehnte Patient...

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