Muskelprotze auf Abwegen

Autor: Marlies Michaelis

So mancher bekannte Radprofi durfte zur diesjährigen Tour de France nicht in die Pedale treten, weil er des Dopings verdächtig war – allen voran die Tour-Mitfavoriten Jan Ullrich und Ivan Basso. Auch aus anderen Sportarten kennt man diese Horrormeldungen. Wie es jenseits des Profilagers mit der Einnahme verbotener Substanzen aussieht – das wollte das Berliner Robert Koch Institut wissen.

Im Themenheft Nr. 34 untersucht das Institut, ob und inwieweit auch die Freizeitsportler ihrer Leistung gerne etwas nachhelfen. Am auffälligsten sind die Bodybuilder: Vorstellungen von muskelbepackten Körpern vor Augen, greifen sie oftmals nach Anabolika, um diesen Wunschbildern Substanz zu geben. Es lockt auch das Podium bei der einen oder anderen Veranstaltung. Grund genug für 39 Prozent in einer deutschen Bodybuilder-Studie befragten, zu verbotenen Mitteln zu greifen. Mehr boten da die Dänen und die Belgier. Dänische Bodybuilder gaben in einer Umfrage an, zu 62 Prozent Anabolika einzunehmen. Auch die belgischen Muskelprotze lagen mit 42 Prozent leicht über dem deutschen Wert.

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