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Nabelschnurblut: Anreicherung von Stammzellen beschleunigt Engraftment

Autor: Josef Gulden

Letztes Jahr gab es hierzulande rund 773 000 Geburten. Doch nicht in jedem Krankenhaus kann man die Nabelschnüre spenden. Letztes Jahr gab es hierzulande rund 773 000 Geburten. Doch nicht in jedem Krankenhaus kann man die Nabelschnüre spenden. © Kristin Gründler – stock.adobe.com

Nabelschnurblut ist in vielen Fällen eine rasch verfügbare und breit anwendbare Quelle für hämatopoetische Stammzellen, die aber vor allem wegen der geringen Zelldosis auch Nachteile birgt. Einen Ausweg könnte ein ex vivo mit Stammzellen angereichertes Präparat bieten.

Nabelschnurblut als Quelle für Stammzellen hat eine Reihe von Vorteilen: Diese Ressource ist aus entsprechenden Blutbanken nicht nur sofort verfügbar, sondern bereitet auch weniger Probleme beim Matching, weil die fetalen Stammzellen eine breite Toleranz über HLA-Schranken hinweg aufweisen. Außerdem sind die Zellen sehr aktiv gegenüber Tumorzellen, wohingegen das Risiko für die Entwicklung chronischer Graft-versus-Host-Erkrankungen geringer ist als unter gematchten, nicht verwandten Spendern.

Als wesentlicher Nachteil von Nabelschnurkonserven gilt ihr geringer Gehalt an hämatopoetischen Stammzellen: Die daraus resultierende verzögerte Restitution der Hämatopoese ist mit einer höheren…

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