Nach 19 Jahren aus Koma aufgewacht

Autor: CG

Auch nach Jahren nicht aufgeben: Dazu ermutigt der Fall eines Koma-Patienten, der nach knapp zwei Jahrzehnten wieder zu sich kam. Womöglich sind ihm zerstörte Nervenzellen neu gewachsen.

Hinweise für neues Zellwachstum bei dem 39-Jährigen, der 19 Jahre im Koma gelegen hatte, fanden amerikanische Neurologen im Kernspintomografen. Seit einem Motorrad-Unfall, bei dem er ein schweres Schädeltrauma erlitten hatte, befand sich der Patient in einem Zustand mit nur minimalem Bewußtsein. Doch dann erwachte er plötzlich und kann heute wieder sprechen. Mit der Besserung seines Zustandes gingen nachweisbar Verstärkungen bestimmter Nervensignale einher, die sich als vermehrtes Wachstum bestimmter Nervenzellen interpretieren ließen (Journal of Clinical Investigation, Bd. 116, S. 2005-2011, 2006).

Diese Befunde sprechen für die Veränderlichkeit von Hirnstruktur und -funktion, folgern die...

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