Nachwirkung der Schweinegrippe: ein auf die Hälfte geschrumpftes RLV 4/2010

Autor: Anouschka Wasner

Der hessische Hausarzt Dr. W. traute seinen Augen kaum: Im Quartal 4/2010 war sein RLV fast um die Hälfte geschrumpft. Die KV hatte alle Patienten, die im

Referenzquartal mit H1N1 zu tun hatten, nicht als RLV-relevant gerechnet. Die gute Nachricht: Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab.

Ein Patient war nur wegen der Schweinegrippe beim Arzt. Ein anderer wollte geimpft werden und hat sich dabei noch schnell den Diabetes kontrollieren lassen. Und noch ein anderer war eine Woche nach der Impfung wegen Oberbauchsonographie erneut in der Sprechstunde. Wie der Fall auch gelagert war: Patienten, die im vierten Quartal 2009 in der Praxis des Hausarztes Dr. W. mit H1N1 in Verbindung standen, wurden von der KV außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung abgerechnet. Womit das RLV-Honorar von Dr. W. etwa 26 000 Euro erreichte, er für Leistungen außerhalb der morbiditätsbedingten Vergütung aber fast 34 000 Euro angerechnet bekam. So weit, so gut.

Das eigentliche Problem kam ein...

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