Neue Empfehlungen für Response­-Kriterien bei malignem Lymphom

Autor: fg

Eine International Working Group (IWG) publizierte 1999 erstmals standardisierte Responsekriterien für Non-Hodgkin-Lymphome (NHL). Da die Hodgkin-Studiengruppen weltweit die für NHL gedachten Kriterien ebenfalls angewendet hatten, ergriff das deutsche Kompetenznetz Maligne Lymphome die Initiative zu einem „International Harmonization Project – a report of the International Harmonization Project of the Competence Network Malignant Lymphoma“, das alle relevanten Aspekte in ein umfassendes Rahmenwerk integrieren sollte.

Die Schlaglichter:

  • Modifikationen der IWG-Kriterien betreffen zum einen die Verwendung der Positronenemissionstomographie (PET), zum anderen die Untersuchung von Knochenmark. Hier spielt die Immunhistochemie inzwischen eine wichtige Rolle, weil damit bei Diagnose ebenso wie nach Therapie auch in morphologisch unauffälligem Knochenmark noch Lymphomzellen gefunden werden können.
     
    Zusätzlich zu Anti-CD20- und Anti-CD3-Antikörpern kann man mit Subtyp-spezifischen Antikörpern die Sensitivität noch steigern. Molekulargenetische Analysen werden zur Bestimmung des Ansprechens noch nicht routinemäßig empfohlen. Solche ausgefeilten Methoden, darunter auch die Flow-Zytometrie, sollen in klinischen...

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