Neue Erkenntnisse zur Neuro-Rehabilitation

Autor: Dr. med. Carola Geßner, Foto: thinkstock

Filme vom Brotschmieren oder Briefeschreiben könnten künftig ihren Platz in der Schlaganfall-Reha finden. Eine Studie weist auf den Wert visueller Stimuli hin.

In einer US-Studie unterzogen sich zwölf Schlaganfallpatienten und zwölf gesunde Kontrollpersonen der funktionellen Kernspin-Tomographie, während sie anderen sozusagen beim Arbeiten zusahen. Der visuelle Stimulus aktivierte Gehirnregionen, die für die jeweilige Tätigkeit zuständig sind, wie sich zeigte.


Beobachtete z.B. ein Patient mit rechtsseitiger Armlähmung einen gesunden Rechtshänder beim Ergreifen eines Kugelschreibers, so stieg die Gehirnaktivität im Bereich des geschädigten Motor-Kortex besonders stark an. Die Forscher hoffen nun, auf diese Weise bei Schlaganfallpatienten die Plastizität dieser Hirnregionen anregen zu können.

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