Neue Hände nach Plexusschaden

Autor: Ute Monreal; Foto: thinkstock

Künstliche Werkzeuge ersetzen die Hände: es klingt nach science fiction, wird in Wien jedoch Realität. Dort transplantierten Forscher mechatronische Prothesen nach Plexusabriss. Schlüssel zum Erfolg: vorangegangener Nerventransfer.

Freier Muskel- und Sehnentransfer, Arthro- und Tenodese plus korrigierende Osteotomien – all das kann nach einer komplexen Plexusläsion viele Funktionen des Armes wiederherstellen, aber für die Hand stehen die Chancen schlecht. Das liegt unter anderem daran, dass die Distanz für Axone zu groß ist, um sich rechtzeitg zu regenerieren, bevor Muskelatrophie und Gelenksteife auftreten.

Professor Dr. Oskar 
Aszmann vom Christian Doppler Labor für Wiederherstellung von Extremitätenfunktionen der Medizinischen Universität Wien und Kollegen erklären: Eine homologe Handtransplanta­tion kommt für diese Patienten auch nicht in Betracht, weil den Muskeln und Nerven der verletzten Extremität die Kraft...

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