Neurodermitis kratzt auch an der Seele

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Wenn es schuppt und juckt, besteht Infektionsgefahr. Die größten Probleme bereiten Herpes-simplex-Viren. © fotolia/sinhyu

Neurodermitiker richtig versorgen – das beginnt mit Basispflege und stadiengerechter Therapie bis hin zu allgemeinen Empfehlungen und der richtigen Impfstrategie. Sorgfältig gefahndet werden sollte zudem nach möglichen Hautinfektionen und Komorbiditäten – auch aus dem psychosomatischen Bereich.

Mit atopischer Anamnese und typischem Erscheinungsbild ist die Neurodermitis auch bei Erwachsenen eine Blickdiagnose, schreibt Professor Dr. Werner Aberer, von der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie in Graz. Als klassisch gelten streck- und auch beugeseitige ekzematöse oder pustelartige Hauterscheinungen. Bei hautbelastenden Tätigkeiten können Handekzeme dazukommen und es gibt eine Prurigoform mit stark juckenden Knötchen oder Knoten.

Eine Atopie kommt selten allein

Um die Diagnose sicher stellen zu können, müssen mindestens drei Major- und drei Minor-Kriterien erfüllt sein (s. Kasten). Zu den Ursachen gehören die genetische Disposition und Auslöser wie z.B. Allergene...

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