Neurologe kommt wegen fingierter Krankengeschichten jetzt vor Gericht

Gesundheitspolitik Autor: Ruth Bahners

Serienmäßiger Betrug zum Erschleichen von Frührenten. © fotolia/Cherries

Wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs muss sich der Bochumer Neurologe Theodor S. vor dem Landgericht Bochum verantworten. Er soll Arbeitnehmern zu einer ungerechtfertigten Frühverrentung verholfen haben. In weiteren 600 Fällen soll ein anderer Arzt ebenfalls die Rentenversicherung betrogen haben.

Der Bochumer Neurologe soll mit betrügerischen Frühverrentungen ein regelrechtes Geschäft aufgezogen haben. Drei sog. Vermittler sollen ihm "Kunden", vornehmlich türkischer Abstammung, zugeführt und dabei auch als Dolmetscher fungiert haben.

Für jeden gefälschten Fall 
7000 Euro schwarz kassiert

Für diese Kunden hat der Arzt angeblich ganze Krankengeschichten gefälscht. Er stellte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen aus, verordnete Psychopharmaka und nahm Krankenhauseinweisungen vor, um mit den erfundenen Krankengeschichten plausible Gründe für eine Frühverrentung zu schaffen, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Bochum.

Für diese "Dienstleistungen" soll der 66-Jährige 7000 Euro je...

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