Neuropathischer Schmerz – was ist im Alter anders?

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Therapeutisch werden bei neuropathischen Schmerzen vor allem Antikonvulsiva, Antidepressiva (SNRI) und Opioide eingesetzt. © Fotolia/photographee.eu

Vom Diabetes bis zum Herpes zoster: Neuropathische Schmerzen werden mit zunehmendem Alter nicht nur häufiger, sie stellen den Arzt auch vor besondere Herausforderungen. Knifflig werden Diagnose und Therapie vor allem bei kognitiv eingeschränkten Patienten

Hinsichtlich der Verdachtsmomente für eine neuropathische Schmerzgenese (z.B. brennende, einschießende Sensationen) unterscheiden sich Senioren nicht von jüngeren Patienten. Dennoch stehen einer suffizienten Schmerzdiagnostik im Alltag zahlreiche Hindernisse im Wege, erklärte Privatdozent Dr. Albert Lukas vom Malteser Krankenhaus in Bonn. So berichten viele ältere Patienten nicht von selbst über Schmerzen, teils auch weil sie diese als altersbedingt und irreparabel einstufen.

Der Kollege empfiehlt deshalb, immer gezielt nach Schmerzen zu fragen, ruhig in einfacher Sprache („Tut’s da weh?“), weil kognitiv eingeschränkte Patienten diese leichter verstehen. Wer Rating-Skalen benutzt, sollte...

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