Nicht schlappmachen! Was Sie bei chronisch niedrigem Blutdruck erreichen können

Autor: Dr. Judith Lorenz

Zu den Symptomen eines zu niedrigen Blutdrucks zählen Schwindel, Ohrensausen und Sehstörungen. © fotolia/naka

Ihre junge Patientin klagt über Schwindel, Ohrensausen und Sehstörungen? Dahinter kann eine eine primäre Hypotonie stecken, die meist keiner spezifischen Therapie bedarf. Liegt jedoch eine Erkrankung zugrunde oder kommt es zu einem Kreislaufschock, müssen Sie schnell handeln.

Unter einer arteriellen Hypotonie versteht man einen – im Verhältnis zum Bedarf – zu niedrigen Blutdruck mit systolischen Werten < 105 mmHg. Die verursachten Symptome sind Ausdruck einer verminderten Organperfusion:

  • Ermüdbarkeit
  • Ohrensausen
  • Kopfschmerzen
  • Sehstörungen
  • Leistungsabfall
  • Schwindel und Benommenheit bis hin zur Synkope

Infolge der Sympathikus-Gegenregulation kommt es zu Tachykardie, Tachypnoe und Schweißausbrüchen, schreiben die Autoren um Professor Dr. Guido­ Michels­ vom Herzzentrum der Uniklinik Köln.

Die gravierendste Verlaufsform der Kreislaufdysregulation ist der akute Kreislaufschock, der letztlich in ein Organversagen münden kann. Hämodynamisch instabile Patienten müssen...

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