Niedrigere GOÄ-Steigerungssätze sind Pflicht

Autor: det

Die Redaktion wird öfter von Lesern gefragt, ob bei Versicherten des Standardtarifes der PKV wirklich bestimmte Liquidationsbeschränkungen eingehalten werden müssen. Daher hier ein Überblick.

Den sog. Standardtarif müssen die privaten Krankenversicherungen auf Grund gesetzlicher Vorschriften bestimmten Versicherten anbieten. Bei diesen Versicherten müssen Ärzte in der Tat reduzierte Steigerungssätze akzeptieren. Denn die Liquidationsbeschränkung für die meisten GOÄ-Leistungen bei Standardversicherten auf maximal den 1,7-fachen Satz, für GOÄ-Leistungen aus den Abschnitten A, E und O auf den 1,3-fachen Satz, beim Labor auf den 1,1-fachen Satz ist seit dem 1. Januar 2000 unmittelbarer und bindender Bestandteil der GOÄ (§ 5 b der Allgemeinen Bestimmungen der GOÄ).

Mit Ausnahme von Notfällen besteht im privatärztlichen Bereich keine Behandlungspflicht. Der Arzt könnte also eine...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.