Notarzt soll 34 Monate sitzen

Autor: ewc

Wenn das Urteil rechtskräftig wird, muss Dr.

 

Tammo Bialas (43), Gründer und Betreiber eines privatärztlichen Notarztdienstes in Hamburg, wegen Betrugs und Körperverletzung in 839 Fällen für zwei Jahre und zehn Monate ins Gefängnis - deutlich kürzer, als der Staatsanwalt beantragt (drei Jahre, neun Monate), und länger, als der Delinquent erhofft hatte: "Ich bin sprachlos, ich habe Freispruch erwartet."

Ursprünglich ging es in dem Prozess um rund 4000 falsche Abrechnungen und Körperverletzung in 26 Fällen aus den Jahren 1997 bis 2000. Die Richter des Landgerichts erkannten auf Grund von 85 Zeugenaussagen und rund 80 000 Seiten Akten auch ohne die Anhörung von Patienten, dass der Angeklagte bei "allem Engagement, neue Wege in der Medizin zu gehen", die gesetzlichen Wege verlassen habe. "Das bewusste Fälschen" der Abrechnungen brachte dem Notdienst des Dr. Bialas rund 102 000 Euro ein. Eine Leichenschau wurde zum Beispiel als "ausführliche Befunderhebung" abgerechnet. 26-mal wurde ein unnötiges fiebersenkendes Medikament verordnet.

Notfalleinsatz - so teuer wie Handwerker ...

Vier Jahre lang...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.