Notarzt unterschätzt Verletzungen an Bauch und Thorax

Autor: Maria Weiß, Foto: thinkstock

Der Notarzt ist der erste, der bei einem polytraumatisierten Patienten den Schweregrad der Verletzung beurteilt. Wie zuverlässig ist seine Diagnose?

Werden Verletzungen am Unfallort übersehen oder unterschätzt, kann dies zur Wahl des falschen Krankenhauses und zu einer inadäquaten Therapie führen. Eine Überschätzung des Schweregrads bindet möglicherweise nicht nur unnötig Kapazitäten in der Zielklinik – es drohen auch überflüssige invasive Maßnahmen wie Intubation oder Thoraxdrainage, die den Patienten zusätzlich gefährden können.


Dr. Sven Freche vom Universitätsklinikum Halle und seine Kollegen werteten retrospektiv mehr als 30 000 Datensätze der DGU aus. Die polytraumatisierten Patienten wiesen im Durchschnitt sieben Verletzungen auf, wobei Schädel und Thorax mit 63 % bzw. 58 % am häufigsten betroffen waren.


Schwächen der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.