Nur jeder zweite Arzt mit Spenderausweis

Autor: Michael Reischmann

Wer in niedersächsischen Pass- und Ausweisbehörden wegen des neuen Personalausweises (ab dem 1. November) vorstellig wird, darf zugleich eine Info-Broschüre mit einem Organspendepass mitnehmen. So weit sind viele Arztpraxen offenbar noch nicht. 60 % der beim CGM-GesundheitsMONITOR befragten Kollegen geben zu, hier nicht aktiv zu sein.

„Es ist entscheidend, dass sich möglichst viele Menschen mit dem Thema auseinandersetzen und eine Entscheidung zur Organspende treffen“, sagt Professor Dr. Elisabeth Pott. „Denn das Überleben und die Lebensqualität derjenigen, die auf der Warteliste stehen, hängt von der Organspendebereitschaft der Mitmenschen ab“, so die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA; www.organpaten.
de, www.organspende-info.de).

Das Thema Organspende ist eher die Ausnahme

Auch niedergelassene Ärzte sind hier als Multiplikatoren gefragt. Doch beim aktuellen CGM-GesundheitsMONITOR von Compu­­Group Medical, Rheinzeitung und Medical Tribune gaben nur 39,5 % der 440 repräsentativ befragten...

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