Nur mickriger Punktwert für Hausärzte?

Autor: det

Bei der KBV herrscht Umverteilungspanik. Das Konzept der Hausärzte für deren neue Pauschalen-Gebührenordnung findet man zwar gut, doch setzt man es um, kostet das die Fachärzte ab 2009 Milliarden. Das darf nicht sein, beschloss die KBV-Vertreterversammlung einmütig. Nun soll die Politik innerhalb von vier Wochen das gerade erst in Kraft getretene GKV-WSG ändern und unterschiedliche Orientierungspunktwerte für Haus- und Fachärzte ermöglichen. Bei Hausärzten könnte da eine 3 vor dem Komma stehen, bei Fachärzten eine 5.

KBV-Chef Dr. Andreas Köhler schreckte auf der Vertreterversammlung (VV) seiner Körperschaft die Delegierten auf. Er präsentierte Musterberechnungen, wie sich eine Umsetzung der EBM- und Vergütungsforderungen von Hausärzte­verband und beratendem hausärztlichem Fachausschuss der KBV auswirken würde: Ab 2009 wird das Facharzthonorar geplündert. Um wie viel genau – das liegt noch im Dunkel. Aber in der von ihm zwar als fiktiv bezeichneten, aber durchaus realistisch wirkenden Rechnung nannte Dr. Köhler als mögliche Perspektive für 2009 eine Umverteilung von rund 2,4 Milliarden Euro. Das wollte keiner – und so forderten haus- wie fachärztliche Delegierte einmütig eine Änderung des GKV-WSG, die die...

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