Obstipation: Von Ballast bis Darmschrittmacher

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: thinkstock

Täglich Stuhlgang, trotzdem verstopft? Durchaus möglich. Doch wie geht man diagnostisch vor? Ein Expertenteam beleuchtet die Vorgehensweise.

Früher wurde die chronische Obstipation allein anhand der geringen Stuhlfrequenz diagnostiziert (weniger als einmal in drei Tagen). Doch diese Definition greift zu kurz. Nicht zuletzt, weil zahlreiche Betroffene zwar täglich Stuhlgang haben, diesen aber immer nur mühsam und in kleinen Mengen entleeren können.


Deshalb stützt man sich bei der Diagnose der chronischen Obstipation heute zunehmend auf Stuhlkonsistenz und Beschwerden. Die weitaus häufigste, funktionelle Form lässt sich anhand der ROM-III-Kriterien nachweisen.

Träger Darm vom Drucksenker?

ROM-III-Kriterien
Von den folgenden Kriterien für eine funktionelle Obstipation müssen mindes­tens zwei in den vergangenen drei Monaten...

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