Offenes Foramen ovale verschließen?

Frage von Dr. Claus Schmidtlein,

 

praktischer Arzt,

 

Bad Hersfeld:
Mein Patient erlitt letztes Jahr einen Mediainfarkt. Die transösophageale Echokardiographie zeigte ein persistierendes Foramen ovale. Wäre es sinnvoll, dieses zu verschließen? Wie hoch ist die MdE bei dem Patienten anzusetzen?

Antwort von Dr. Sven Reek,

Professor Dr. Helmut Klein,

Medizinische Klinik,

Universitätsklinikum

Magdeburg:
Bei dem Patienten wurde ein ischämischer Insult mit Hilfe des MRT nachgewiesen. Die klinische Symptomatik bildete sich offenbar rasch zurück. Die daraufhin durchgeführte Diagnostik erbrachte keine Ursache für das Ereignis, insbesondere fanden sich keine Hinweise für Gefäßanomalien, Arteriosklerose der Halsgefäße, kardiale Emboliequellen oder Defekte der plasmatischen Gerinnung. Im Rahmen der transösophagealen Echokardiographie fand sich ein persistierendes Foramen ovale (PFO) mit einem spontanen Übertritt von Kontrastmittel vom rechten in den linken Vorhof. Bei dem Patienten handelt...

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