Opioide können Schmerz verstärken

Autor: Md

Wenn ein Schmerzpatient immer mehr Opioide benötigt, muss dies nicht unbedingt am vermehrten Input der Mechano-, Chemo- und Thermorezeptoren oder einem veränderten Schmerzerleben liegen. Nicht selten liegt eine Opioid-induzierte Hyperalgesie vor.

Opioide sind ohne Zweifel erste Wahl in der Therapie mittelschwerer bis starker Schmerzen. Sie können allerdings den Schmerz auch verstärken, was auf der Aktivierung pro-nozizeptiver Systeme beruht. Diese stellt den Versuch des Organismus dar, die Ausschaltung eines Sinnes, d.h. die opioid-bedingte Aufhebung der Schmerzempfindung, zu kompensieren, erklärt Privatdozent Dr. Wolfgang Koppert von der Erlangener Universitätsklinik für Anästhesie in "Der Anästhesist". Schon nach kurzzeitiger Anwendung der Substanzen können diese Prozesse in Gang gesetzt werden, und noch viele Tage nach Absetzen anhalten.

So hat man z.B. nach länger dauernder Anwendung von xb5-Rezeptoragonisten (s. Kasten) nicht...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.