Optische Eindrücke beeinflussen Nahrungsaufnahme

Autor: Leu

Jeder von uns kennt die Situation. Berauscht vom Anblick opulenter Frühstücksbuffets, Brunches oder "All-You-Can-Eat-Angebote", läd man sich deutlich mehr auf den Teller als anfangs geplant. Nicht selten bleibt dann am Schluss ein beträchtlicher Teil der gehorteten Speisen ungegessen zurück. Warum das so ist, haben die beiden Ernährungswissenschaftler Barbara Kahn und Brian Wansink von der Universität Illinois genauer untersucht (Journal of Consumer Research, 3/2004).

Ob man viel oder wenig isst, hängt nicht nur von der Willenstärke beziehungsweise Willensschwäche des Einzelnen, sondern ebenso von optischen Reizen ab. Dabei "tricksen unsere Augen unseren Magen aus", erklären die Wissenschaftler in der Oktober-Ausgabe von "Psychologie Heute". In mehrere Studien sammelten sie Beweise für ihre These. In einer Untersuchung durften die Teilnehmer selbst entscheiden, aus welcher Schale sie Bonbons entnehmen. In einer Schale lagen diese verschiedenfarbig gemischt, in anderen Schalen waren sie jeweils nach Farben getrennt. Und siehe da: Rund zwei Drittel der Studienteilnehmer griffen zur bunten Mischung. Der farbenfrohe Mix animierte die Testesser zum Zugreifen,...

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