Patient mit Claudicatio-Verdacht gleich zum Doppler schicken?

Autor: Maria Weiß, Bild: thinkstock

Bildgebende Verfahren werden bei pAVK oft unkritisch eingesetzt. Anamnese und Knöchel-Arm-Index sind schon richtungsweisend!

Eine gute Anamnese und die Messung des Knöchel-Arm-Index – dies reicht für die Diagnose der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit in der Regel aus. Eine Doppleruntersuchung oder gar eine MR- oder CT-Angiographie bei jedem Claudicatio-Verdacht halten Fachleute für überflüssig.


Die Anamnese ist bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) das A und O, betonte Professor Dr. Sebastian Schellong, Städtisches Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt. Als Erstes muss nach einer Claudicatio mit Waden-, Gesäß- oder Fußschmerzen gefragt werden. Gerade ischämiebedingte Gesäßschmerzen werden oft fälschlicherweise auf orthopädische Probleme zurückgeführt.


Im Stadium IIa ist die Claudicatio eher...

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