Patienten futtern Holz und Steine

Autor: RT

Erde und Insekten zum Frühstück. Papier und Steine zu Mittag. Haare und Zahnpasta zum Abendessen. Ein ungewöhnlicher Speiseplan? Nicht für Pica-Patienten, die zum Teil wahllos alles Mögliche schlucken.

Im Gegensatz zu Anorexie, Bulimie oder Hyperphagie besteht bei der Pica* eine qualitative Störung des Appetits. Von Asche über Gras und Textilien bis zu Zahnpasta futtern Pica-Patienten die unterschiedlichsten Stoffe. Diese sammeln sich mitunter im Magen-Darm-Trakt und bilden wachsende Fremdkörper. Resorptionsstörungen, Ileus, Ulzera, sogar lebensbedrohliche Perforationen und gastrointestinale Blutungen können die Folgen sein.

Bei Vergiftungen dran denken

"Wichtig ist, dass der Arzt die Pica als mögliche Ursache dieser Komplikationen in sein differenzialdiagnostisches Repertoire aufnimmt", schreibt Dr. Steffen Heger von der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin im...

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